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Aktuelle Medienberichte über internationale Freiwilligendienste und den Zivildienst im Ausland
Aktualisiert: vor 35 Sekunden

SPD-Fraktion fordert Ausbau der Jugendfreiwilligendienste

4. Juli 2010 - 16:31

Heute im Bundestag (hib), Antrag der SPD-Fraktion, Drucksache 17/2117

ie SPD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zum Status der Jugendfreiwilligendienste vorzulegen. Die Freiwilligendienste müssten, so argumentieren die Sozialdemokraten, rechtlich von Wehr- und Zivildienst, Formen der Erwerbstätigkeit und gesetzlich ungeregelten Formen des bürgerlichen Engagements als arbeitsmarktneutrale Bildungsdienste abgegrenzt werden. In ihrem Antrag (17/2117) verlangt die Fraktion zudem, dass mittelfristig allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre ein Platz zu Verfügung gestellt wird, wenn sie ein Freiwilliges Soziales oder Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren wollen. Die durch die Umstrukturierung des Zivildienstes frei werdenden Mittel sollen hierfür eingesetzt werden. Zudem soll nach dem Willen der SPD eine Ombuds-oder Vertrauensstelle für Freiwilligendienstleistende eingerichtet werden.

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hib_Stärkung der Jugendfreiwilligendienste_Drucksache 17:2117

Einladung zur Fachtagung “Chancen

3. Juli 2010 - 19:07

Einladung zur Fachtagung “Chancen und Risiken des Web 2.0 für internationale Freiwilligendienste”, grenzenlos e.V.

Web 2.0: Das „Mitmach“-Internet wird auch in internationalen Freiwilligendiensten immer präsenter:
Freiwillige schreiben Blogs, in denen sie über ihr Arbeiten und Leben im Ausland berichten. Entsendeorganisationen betreiben Online-Spendenakquise. Freiwillige vernetzen sich in sozialen Netzwerken wie Facebook oder der Freiwilligen-Community volunity.net. Entsendeorganisationen können von ehemaligen Freiwilligen bewertet werden und die Ergebnisse zur Qualitätsentwicklung nutzen. Die Anwendungsmöglichkeiten des Web 2.0 sind auch in internationalen Freiwilligendiensten vielfältig und manchmal kontrovers. Experten aus Praxis und Wissenschaft gehen der Frage nach, welche Chancen diese Entwicklungen bieten, beleuchten aber auch die damit verbundenen Risiken des Web 2.0. Zudem werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt, die sich an Entsendeorganisationen und/oder Freiwillige richten. Demnach ist der Fachtag sowohl adressiert an Vertreter von Entsendeorganisationen als auch an interessierte ehemalige Freiwillige. Erstmals wird das Bewertungsportal MeinFreiwilligendienst.de einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Programm sieht außerdem Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten über Sinn und Unsinn von 2.0 in internationalen Freiwilligendiensten vor. Der Fachtag findet statt im Umfeld der Rückkehrerkonferenz „undjetzt?!“. Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!

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weltwärts: Erfahrungen für das Leben

30. Juni 2010 - 9:49
Magazin zur Entwicklungspolitik, 6/2010, Hans-Jürgen Beerfeltz Viele junge Menschen haben Lust, aktiv in die Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu gehen. Sie wollen mit anpacken, um diese Eine Welt besser zu machen. Dabei möchten sie natürlich auch andere Länder und Kulturen kennen lernen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gibt jungen Menschen mit dem Programm [...]

weltwärts: Erfahrungen für das Leben

30. Juni 2010 - 9:49

Magazin zur Entwicklungspolitik, 6/2010, Hans-Jürgen Beerfeltz

Viele junge Menschen haben Lust, aktiv in die Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu gehen. Sie wollen mit anpacken, um diese Eine Welt besser zu machen. Dabei möchten sie natürlich auch andere Länder und Kulturen kennen lernen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gibt jungen Menschen mit dem Programm weltwärts die Gelegenheit dazu.

Die Einsatzfelder sind vielfältig. Sie können sich über Entsendeorganisationen, beispielsweise für ein Hilfsprojekt in Gambia, für eine Schule in Indien oder in einem Straßenkinderprojekt in Südafrika bewerben. Das weltwärts-Büro hilft ihnen dabei.

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SPD-Fraktion fordert Ausbau der Jugendfreiwilligendienste

17. Juni 2010 - 16:28
Heute im Bundestag (hib), Antrag der SPD-Fraktion, Drucksache 17/2117 ie SPD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zum Status der Jugendfreiwilligendienste vorzulegen. Die Freiwilligendienste müssten, so argumentieren die Sozialdemokraten, rechtlich von Wehr- und Zivildienst, Formen der Erwerbstätigkeit und gesetzlich ungeregelten Formen des bürgerlichen Engagements als arbeitsmarktneutrale Bildungsdienste abgegrenzt werden. In ihrem Antrag (17/2117) verlangt die Fraktion [...]

Grevenbroich hilft Äthiopien

27. Mai 2010 - 10:39

Neuß-Grevenbroicher Zeitung online, 13. April 2010, Wiljo Piel

Im vergangenen Jahr machte er sein Abitur am Pascal-Gymnasium, heute ist er selbst so etwas wie ein Lehrer: Arne Sell. In der Hauptstadt Addis Abeba – 8000 Kilometer von Grevenbroich entfernt – unterrichtet er äthiopische Schüler im Tennisspiel. Der 19-Jährige leistet in einem der ärmsten Länder der Welt sein praktisch-soziales Jahr ab, er arbeitet im Auftrag der deutschen Botschaftsschule.

Sells Eindruck vom Schulleben in Äthiopien: Alles ist anders als in Deutschland. “Dinge, die in unseren Schulen schon fast zur Standardausrüstung gehören, gibt es dort nicht – Computer, Beamer oder Whiteboard sind undenkbar”, erzählt er. Noch schlimmer: “Den Lehrern fehlt die Ausbildung. Sie stehen mit dem Buch vor den 60-köpfigen Klassen und predigen das Auswendiglernen von nie verstandenen Formeln.”

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Berichte über erhebliche Kürzung bei weltwärts nicht zutreffend

27. Mai 2010 - 10:35

BMZ, 12. Mai 2010

Zu der Darstellung bei Spiegel Online, die Mittel für das Programm weltwärts seien erheblich gekürzt worden, erklärt das Bundesentwicklungsministerium:
Die Berichte über eine erhebliche Kürzung der Bundeszuschüsse sind nicht zutreffend. Im Haushaltsansatz 2010 sind nach Beschluss des Deutschen Bundestags 29 Millionen Euro für das Programm weltwärts vorgesehen. Im Haushaltsjahr 2009 sind von den veranschlagten 30 Millionen Euro nur rund 27,5 Millionen Euro abgerufen worden. Wir haben also im Haushalt 2010 mit 29 Millionen Euro mehr Barmittel als im letzten Jahr gebraucht wurden. Damit können 2010 voraussichtlich mehr Freiwillige entsendet werden als 2009.
Die berichtete Zahl von 40 Millionen Euro bezieht sich auf die Haushaltsanmeldung des BMZ gegenüber dem Bundesfinanzministerium, die – wie im Prozess der Haushaltsaufstellung üblich – nicht der endgültigen Planzahl entsprach. Sie war zu keinem Zeitpunkt als maßgebliche Summe an die Träger des Programms kommuniziert worden, hätte daher auch niemals zur Grundlage für Zusagen zu Entsendungen gemacht werden dürfen.

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Aus dem täglichen Blues raus

26. Mai 2010 - 10:50

rhein-berg online, 14. April 2010

Es kommt mir vor, als wäre es erst wenige Wochen her, dass ich meine Bachelorarbeit zum Prüfungsamt brachte – stolz wie Oskar mit dem Abschluss in der Tasche. Zwischen meinen Kommilitonen und mir gab es in der Zeit viele der üblichen „Was-wohl-aus-uns-allen-werden-wird-Gespräche“ und Fantasien darüber, wo wir uns wohl in einem Jahr um diese Zeit rumtreiben würden. Da ich sowieso grade erst innerhalb Kölns umgezogen und mit dem Masterangebot meiner Uni zufrieden war, dachte ich, dass mein Weg für die nächsten zwei Jahre ohnehin langweilig feststehen würde.
Aber es kommt ja immer anders, als man denkt. Was passiert ist? Irgendwann, als sich der Studentenalltag wieder voll in mein Leben eingeschlichen hatte, hörte ich zufällig von dem neuen internationalen Freiwilligendienst „kulturweit“, der ausgewählte Bewerber ins Ausland schickt. Der Freiwilligendienst basiert auf dem „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ) für wahlweise sechs oder zwölf Monate und bietet die Gelegenheit, sich im Ausland für Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Zudem werden den Teilnehmern Begegnungen mit fremden Kulturen und Menschen ermöglicht. Da sich dieses Programm nicht nur mit meiner Reiseaffinität deckt, sondern auch mit den Inhalten meines kulturwissenschaftlichen Studiums, war ich von „kulturweit“ begeistert.

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Kibbuzeinsatz mit Langzeitwirkung

26. Mai 2010 - 10:46
Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft 1/2010, Dirk Niebel Schon als Schüler war ich von Israel fasziniert. Ich hatte viel gelesen, belletristische Bücher mit historischem Hintergrund von Leon Uris und die Satiren von Ephraim Kishon, aber auch Bücher über die alte Geschichte der Juden, den Unabhängigkeitskrieg und die Staatsgründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kibbuz wurde [...]

Kibbuzeinsatz mit Langzeitwirkung

26. Mai 2010 - 10:46

Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft 1/2010, Dirk Niebel

Schon als Schüler war ich von Israel fasziniert. Ich hatte viel gelesen, belletristische Bücher mit historischem Hintergrund von Leon Uris und die Satiren von Ephraim Kishon, aber auch Bücher über die alte Geschichte der Juden, den Unabhängigkeitskrieg und die Staatsgründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kibbuz wurde als landwirtschaftliche Siedlung mit einer Selbstverwaltung nach demokratischen Prinzipien beschrieben. Später erweiterte sich das Profil der Kibbuzim um Industrie und Dienstleistungen. Vieles gehört der Gemeinschaft und die Mitglieder werden von der Gemeinschaft versorgt. Jeder soll nach seinen Fähigkeiten arbeiten und Verantwortung übernehmen. Das hat mich interessiert. Die Kibbuzmitglieder haben einen großen Beitrag zur Entwicklung Israels als Staat geleistet.

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Bundesentwicklungsministerium: Alle beantragten weltwärts-Entsendungen können finanziert werden

26. Mai 2010 - 10:41

BMZ, 25. Mai 2010

Das Bundesentwicklungsministerium teilte heute in Berlin mit, dass alle von den Entsendorganisationen beantragten Entsendungen im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert werden können. Der Planungsprozess hierzu konnte in Abstimmung mit den weltwärts-Entsendeorganisationen abgeschlossen werden. Das BMZ hat sich dazu in einem Brief erneut an die Entsendeorganisationen gewandt.
Damit werden rund 4.400 Freiwillige im Laufe des Jahres in rund 80 Entwicklungsländer weltweit ausreisen. Im Vergleich zu den 3.525 Entsendungen im Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen Aufwuchs um rund 900 Freiwillige.
Die in den letzten Tagen teilweise in den Medien verbreiteten Berichte über eine erhebliche Kürzung des weltwärts-Programms sind nicht zutreffend. Im Haushaltsplan 2010 des BMZ sind nach Beschluss des Deutschen Bundestags 29 Millionen Euro für das Programm weltwärts vorgesehen. 2009 sind Mittel in Höhe von 27,5 Millionen Euro für das Programm ausgegeben worden. Damit stehen in diesem Jahr mehr Mittel zur Verfügung als 2009 genutzt worden sind.
weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren, die sich für 6 bis 24 Monaten in Entwicklungsprojekten engagieren wollen.

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Bundesentwicklungsministerium: Alle beantragten weltwärts-Entsendungen können finanziert werden

25. Mai 2010 - 10:17
BMZ, 25. Mai 2010 Das Bundesentwicklungsministerium teilte heute in Berlin mit, dass alle von den Entsendorganisationen beantragten Entsendungen im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert werden können. Der Planungsprozess hierzu konnte in Abstimmung mit den weltwärts-Entsendeorganisationen abgeschlossen werden. Das BMZ hat sich dazu in einem Brief erneut an die [...]

Heimwärts statt weltwärts

13. Mai 2010 - 11:57

Spiegel online Schulspiegel, 12. Mai 2010, Lenz Jacobsen und Johannes Pennekamp

Sie wollen helfen – jetzt brauchen sie selbst Hilfe. Hunderte Jugendliche planten schon den Abflug ins Ausland, doch jetzt bekommt das Freiwilligenprogramm Weltwärts überraschend elf Millionen Euro weniger als geplant. Scheitert eine schnelle Lösung, schauen viele Abiturienten in die Röhre.

Die Absage kam per E-Mail, sie traf Claudia Depka, 19, wie ein Schlag: “Mir schoss sofort durch den Kopf, dass meine ganze Jahresplanung zerstört ist.” Die zierliche Abiturientin hält die schlechte Nachricht ausgedruckt in den Händen – und erzählt, wie schnell alles ging.Anfang 2010 bewarb Claudia sich für das Entwicklungshilfeprogramm Weltwärts der Bundesregierung. Nach einem Auswahlgespräch bei den katholischen Kolping- Jugendgemeinschaftsdiensten in Köln bekam sie schon im März die schriftliche Zusage, dass sie ab September für ein Jahr in Tansania arbeiten kann. Sofort fing Claudia Depka an, sich vorzubereiten, ließ sich impfen, lernte die Landessprache Kisuaheli. Sie lächelt, fast so, als wäre sie schon auf den Weg nach Ostafrika. Dann verfinstert sich ihre Miene: “Ich hätte nie gedacht, dass die Politik mich als freiwillige Helferin so behandelt.”

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Heimwärts statt weltwärts

12. Mai 2010 - 11:55
Spiegel online Schulspiegel, 12. Mai 2010, Lenz Jacobsen und Johannes Pennekamp Sie wollen helfen – jetzt brauchen sie selbst Hilfe. Hunderte Jugendliche planten schon den Abflug ins Ausland, doch jetzt bekommt das Freiwilligenprogramm Weltwärts überraschend elf Millionen Euro weniger als geplant. Scheitert eine schnelle Lösung, schauen viele Abiturienten in die Röhre. Die Absage kam per E-Mail, sie [...]

Berichte über erhebliche Kürzung bei weltwärts nicht zutreffend

12. Mai 2010 - 10:34
BMZ, 12. Mai 2010 Zu der Darstellung bei Spiegel Online, die Mittel für das Programm weltwärts seien erheblich gekürzt worden, erklärt das Bundesentwicklungsministerium: Die Berichte über eine erhebliche Kürzung der Bundeszuschüsse sind nicht zutreffend. Im Haushaltsansatz 2010 sind nach Beschluss des Deutschen Bundestags 29 Millionen Euro für das Programm weltwärts vorgesehen. Im Haushaltsjahr 2009 sind von den [...]

Ministerium: Kürzung bei “weltwärts” kein Problem

10. Mai 2010 - 11:23
Welt-sichten, Ausgabe 5/2010 Das Freiwilligenprogramm „weltwärts” für junge Leute gilt als Erfolg. Doch jetzt wurden die Mittel gekürzt, und auch die Zahl der zu Entsendenden soll langsamer steigen als bislang geplant. Das legt eine neue kirchennahe Studie nahe, aber auch im Entwicklungsministerium denkt man so. Bis zu 10.000 junge Leute im Alter von 18 bis 28 Jahren [...]

Ministerium: Kürzung bei “weltwärts” kein Problem

10. Mai 2010 - 11:23

Welt-sichten, Ausgabe 5/2010

Das Freiwilligenprogramm „weltwärts” für junge Leute gilt als Erfolg. Doch jetzt wurden die Mittel gekürzt, und auch die Zahl der zu Entsendenden soll langsamer steigen als bislang geplant. Das legt eine neue kirchennahe Studie nahe, aber auch im Entwicklungsministerium denkt man so.
Bis zu 10.000 junge Leute im Alter von 18 bis 28 Jahren sollten jährlich in alle Welt entsandt werden, um „lernend und helfend” zu erfahren, warum Entwicklungszusammenarbeit wichtig ist. Das war die Idee, als das Entwicklungsministerium (BMZ) das „weltwärts”-Programm 2008 auflegte. Bis zu 70 Millionen Euro Unterstützung sollten dafür alljährlich fließen.

Inzwischen werden kleinere Brötchen gebacken. In den zwei Jahren seit dem Start sind nur rund 5800 junge Freiwillige entsandt und an Partnerorganisationen im Ausland vermittelt worden – teils über den staatlichen Deutschen Entwicklungsdienst (DED), teils über nichtstaatliche Organisationen, darunter viele kirchliche. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro pro Jahr. Weil das deutlich weniger ist, als ursprünglich veranschlagt, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags den BMZ-Ansatz für 2010 von 40 Millionen Euro kurzerhand auf 29 Millionen Euro gekürzt.

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Niebels Rechtfertigung missglückt: Kürzungen beim Freiwilligendienst nicht akzeptabel

10. Mai 2010 - 11:19

SPD-Bundestagsfraktion, 5. Mai 2010

AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Anlässlich der Unterrichtung im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Thema Kürzungen des Weltwärts-Programms in der Sitzung vom 5. Mai 2010 erklärt die stellvertretende entwicklungspoltische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Bärbel Kofler:
Heute versuchte die politische Leitung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vergeblich die Kürzung der Mittel für den Jugendfreiwilligendienst Weltwärts zu rechtfertigen. Eins wurde bei der Aussprache im entwicklungspolitischen Ausschuss klar: Das Programm Weltwärts wird durch die für dieses Jahr vorgenommene Kürzung von 11 Millionen Euro ausgebremst, denn es können rund 2000 Jugendliche weniger entsandt werden, als ursprünglich geplant.
Das im Jahr 2007 ins Leben gerufene entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm Weltwärts wird in diesem Jahr evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluation sollen im Frühjahr 2011 vorgestellt werden. Von jugendlichen Teilnehmern und deutschen Entsendeorganisationen liegt bereits heute eine breite befürwortende Resonanz vor. Das Konzept von Weltwärts geht auf: Junge Menschen werden in Partnerorganisationen in Entwicklungsländer integriert und lernen dort die Arbeit im Kampf gegen Hunger und Armut hautnah kennen. Eine solche Erfahrung schärft das Bewusstsein für globale Verantwortung sowie für Zukunftsfragen und bürgerschaftliches Engagement in Deutschland.

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Finanzierung von Programm “weltwärts” ist gesichert

10. Mai 2010 - 11:17

TAZ, 6. Mai 2010

Alle Jugendlichen, die mit dem Programm des Bundesentwicklungsministeriums “weltwärts” in diesem Sommer einen Freiwilligendienst in Afrika, Lateinamerika, Osteuropa oder Asien absolvieren, können ausreisen. Das teilte die entwicklungspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Ute Koczy, nach der Sitzung des Entwicklungshilfeausschusses im Bundestag der taz mit.
Noch vor einigen Tagen hatte das Bundesentwicklungsministerium den Entsendeorganisationen von “weltwärts” mitgeteilt, dass das Programm gekürzt werde. Im Haushaltsentwurf waren ursprünglich 40 Millionen Euro dafür vorgesehen, nach den Kürzungen waren es noch 29 Millionen Euro.

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Finanzierung von Programm “weltwärts” ist gesichert

6. Mai 2010 - 11:16
TAZ, 6. Mai 2010 Alle Jugendlichen, die mit dem Programm des Bundesentwicklungsministeriums “weltwärts” in diesem Sommer einen Freiwilligendienst in Afrika, Lateinamerika, Osteuropa oder Asien absolvieren, können ausreisen. Das teilte die entwicklungspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Ute Koczy, nach der Sitzung des Entwicklungshilfeausschusses im Bundestag der taz mit. Noch vor einigen Tagen hatte das Bundesentwicklungsministerium den Entsendeorganisationen von [...]